Historie
Unsere Städtepartnerschaft bis heute
Neben unseren vielfältigen kulturellen und sozialen Aktivitäten ist es uns ein Anliegen, die Erinnerung an die Wiedervereinigung und die friedliche Revolution in den Jahren 1989 und 1990 wachzuhalten.
Am 9. November 1989 geschah etwas, das zuvor unmöglich schien: Die Mauer, die Deutschland Jahrzehnte geteilt hatte, war gefallen. Diese historische Wende war ein Meilenstein in der deutsch-deutschen Geschichte. Es ist eine wichtige Aufgabe, die
Erinnerungskultur zu pflegen, um das Verständnis für Demokratie, Freiheit und die Folgen der Teilung auch in der nächsten Generation zu fördern. Somit ist unsere Städtepartnerschaft mit Ballenstedt nach wie vor ein lebendiger und aktiver Prozess. Ein Staatsbesuch des Generalsekretärs der SED und DDR Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker im September 1987 in der Bundesrepublik auf Einladung des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl (CDU) und gegen den Rat der UdSSR, sollte eine zu diesem Zeitpunkt nicht erwartete Veränderung auch für die Stadt Kronberg mit sich bringen. Link Chronik Buch
Von Lüneburg bis Wismar und Lübeck
Fahrt des Partnerschaftsvereins Kronberg-Ballenstedt vom 16. – 21.6.2026

Ludwigslust – das „Versailles des Nordens“ aus Sandstein, Gold und Pappmachè
Von Lüneburg bis Wismar und Lübeck entlang der europäischen Route der Backsteingotik…
„rot leuchten die Kirchtürme und Stadttore, die Bürgerhäuser
und Klostermauern. Die Landschaften rings um die Ostsee sind
geprägt von mittelalterlichen Backsteinbauten, ihrer
einzigartigen Architektur und warmen Ausstrahlung…“
(Verein „Europ. Route der Backsteingotik)
… und Residenzen der mecklenburgischen Herzöge
„Als Albrecht der Bär, Graf von Ballenstedt, im Jahre 1157 als erster deutscher Fürst mit der Mark Brandenburg belehnt wurde, da war das junge erste „Deutsche Reich“ schon knapp 200 Jahre alt. Es war das Jahrhundert der Städtegründung in Deutschland, denn mit fast 2000 Gründungen im 12. und 13. Jhdt erfolgte eine regelrechte „urbane Revolution“. Im gleichen Jahr wurde mit der Neugründung Lübecks durch Heinrich den Löwen der „Grundstein“ für den Handelsverband der Hanse gelegt, der sich vom norddeutschen Tiefland ausgehend bis über den gesamten Ostseeraum erstreckte und auch Städte im Binnenland zu seinen Mitgliedern zählte. Quedlinburg als deren zeitweiliges Mitglied ist eines der Beispiele dafür ebenso wie die Stadt Brandenburg. Reichtum und Macht entlang der Hansischen Handelsrouten werden noch heute verdeutlicht durch Hunderte faszinierender Backsteinbauten, Meisterwerke der Kunst mit einem für den Norden Europas einzigartigen Baustil, der „Backstein Gotik“.
Machtpolitisch wurden in diesen Jahren auch Grundsteine gelegt, aus der sich im Verlauf der Jahrhunderte die heutigen Bundesländer Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern entwickeln konnten und von deren Macht und Reichtum ihrer einstigen Landesherren viele Prachtbauten bis in die Gegenwart Zeugnis abliefern. Mit dem Schweriner Schloss und dem nahe gelegenen Schloss Ludwigslust wurden u.a. Meisterwerke der Baukunst geschaffen, die neben der Backstein-Gotik als touristische Höhepunkte für eine wichtige wirtschaftliche Grundlage Mecklenburg-Vorpommerns sorgen.“
Preis der Fahrt sind 1120 € /Pers. im DZ, Einzelzimmerzuschlag 220 € + 30 € Zuschlag für Nichtmitglieder des PV.
Darin enthalten sind Busfahrt, Hotel, Frühstück, alle Eintritts-, Führungs- und sonstige Gebühren. Für alle Reiseteilnehmer wird es wieder ein speziell für die Fahrt ausgearbeitetes Begleitheft (A5) geben.
Anmeldung (soweit nicht bereits geschehen) erbeten bei:
Brigitte Möller (06173-7459 Email: moeller-kronberg@t-online.de) oder
Ursula Philippi (06173-4253 Email: hrphilippi@t-online.de) möglich.
Konzert im Casals Forum
Partnerschaftsverein genießt ein begeisterndes Konzert im Casals Forum
Kronberg (kb) – Der Partnerschaftsverein Kronberg-Ballenstedt legt neben seinem großen sozialen Engagement auch einen Fokus auf das kulturelle Angebot für seine Mitglieder. Ein gemeinsamer Konzertbesuch im Casals Forum war der diesjährige Auftakt. Die Deutsche Philharmonie Merck war zu Gast und überraschte mit drei sehr unterschiedlichen Meisterwerken, zwei bemerkenswerten Solisten und einem ebenso jungen, wie begabten Dirigenten ein begeistertes Publikum.
Dayner Tafur-Dia, in Peru geboren, begann seine musikalische Ausbildung als Trompeter und erhielt bereits einige Dirigentenpreise. In der vergangenen Saison wurde er Assistent des Chefdirigenten Kirill Petrenko bei den Berliner Philharmonikern. Der furiose Konzertauftakt mit Sergej Prokofjews „Symphonie classique“, wurde im Jahr 1918 in St. Petersburg uraufgeführt. In dem Jahr, in dem Europa in den Flammen des Ersten Weltkriegs untergeht und Russland im Chaos der Revolutionen steckt, schreibt der Mittzwanziger Prokofjew eines der humorvollsten Werke des 20. Jahrhunderts. „Aus Übermut“, sagt er, „und um die Philister zu ärgern.“
Michael Shaham (Violine) und Noga Shaham (Viola) brillierten mit ihren Solo-Parts in Wolfgang Amadeus Mozarts „Sinfonia concertante“ für Violine, Viola und Orchester. Mit hörbarer Spielfreude nahmen sie das Publikum in einen sehr feinsinnigen Dialog zwischen Orchester und Soloinstrumenten mit. Bei gleichen Melodien wird die Bratsche von tiefen Streichern begleitet, die Violine von hohen ohne Bass. So wie sich die Soloinstrumente abwechseln, gibt es auch zwischen den Violinen und Bratschen des Orchesters ein subtiles Wechselspiel, das sich zwischen den Bläserpaaren fortsetzt. Das Publikum entließ die jungen Solisten nicht ohne Zugabe von der Bühne.
Zum Abschluss Joseh Haydn, der seine Sinfonie Nr. 104 im Jahr 1795 im Rahmen der zweiten Londoner Reise komponierte. Es ist seine letzte Sinfonie. Über die Symphonien Joseph Haydns bemerkte Johann Wolfgang von Goethe einmal: „Diese seine Werke sind eine ideale Sprache der Wahrheit, in ihren Teilen notwendig zusammenhängend und lebendig. Sie sind vielleicht zu überbieten, aber nicht zu übertreffen.“ Die letzten sechs seiner Symphonien entstanden für Konzerte in London, wo Haydn während zwei längeren Aufenthalten größte Triumphe feierte.
Nach diesem Konzert wurde der Wunsch der Mitglieder nach einer Wiederholung des Besuchs im Casals Forum laut. Der Vorstand hat bereits einen Termin im Oktober im Auge. Noch vor dem Konzert wurde ein kleiner Sekt-Umtrunk organisiert, eine willkommene Einstimmung für dieses eindrucksvolle Konzert.
Aktuelle Informationen auf der Homepage: www.kronberg-Ballenstedt.de
Vor dem Konzertbesuch gab es für die Mitglieder einen kleinen Sektumtrunk als Einstimmung vor einem großartigen Konzert. Foto: privat
Kulinarik bei „Hellriegel“
Gemeinsam genießen gehört dazu
Gesellige Zusammenkünfte in einem gastlichen Rahmen – auch das macht unseren Verein aus. Zuletzt trafen sich Freunde und Freundinnen der Kulinarik bei „Hellriegel“ in Oberhöchstadt, seit langem ein Treffpunkt für ausgewählte Feinkost aus internationalen Manufakturen. Frisch aus der Theke wurde den Teilnehmenden eine erlesene Auswahl an Käse, Parmaschinken, Oliven, raffinierten Dips und italienischem Weißbrot serviert. Dazu wurden Hausweine gereicht. In der schmucken „Lagerhalle“ in der Schneithohl stimmten die mediterranen Köstlichkeiten auf die wärmere Jahreszeit ein. Aufgrund des hohen Zuspruchs wird ein weiterer Termin im Herbst geplant.

Geselliges Beisammensein

Mediterrane Köstlichkeiten

Unsere Freundinnen und Freunde der Kulinarik

Gemeinsam genießen gehört dazu
Partnerschaftsverein in Ballenstedt hat neuen Vorstand gewählt
Neuer Vorstand in Ballenstedt v.l.n.r.: Andrea Thüne (neu)-Schriftführung, Andreas Knust (neu)-Schatzmeister, Heidrun Knust- stellvertretende Vorsitzende, Christina Jerx-Vorsitzende, Ralf Riediger-Beisitzer, Kurt Neumann-Beisitzer
(Skadi Schulze, Tochter des langjährigen Vorsitzenden H.-J. Schulze wurde in Abwesenheit zur neuen Beisitzerin mit Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit gewählt)
Kronberg (kb) – In Ballenstedt ein neuer Vorstand des dortigen Partnerschaftsverein gewählt, der sich fast auf den Tag genau vor 36 Jahren in der mit Kronberg verschwisterten Kommune im Harz gegründet hatte.
Es hat sich vieles bewegt in dieser Zeit, die immer vor allem von einer intensiven Zusammenarbeit beider Partnerschaftsvereine in Kronberg und Ballenstedt geprägt war. Jüngster Höhepunkt war das große Festwochenende Ende Mai 2025 auf Schloss Ballenstedt, an dem alle vier Kronberger Partnerschaftsvereine sowie die Stadt und einige Gäste aus den Partnerkommunen beteiligt waren. Aber auch das große soziale Engagement der Kronberger war von Anfang an in dieser Intensität nur durch eine effektive Zusammenarbeit möglich.
Peter Nebe, seit seiner Gründung im Vorstand des Vereins aktiv, hat nun den Staffelstab an die nächste Generation weitergeben und kandidierte nicht mehr für einen Vorstandsposten. Er wurde mit großem Dank und Applaus für sein jahrzehntelanges Engagement verabschiedet. Aber wer ihn kennt, der weiß, dass es für ihn selbstverständlich ist, sich weiterhin als großer Unterstützer der Vereinsarbeit zu engagieren; verbinden ihn doch viele enge freundschaftliche Kontakte mit den Kronbergern. Ebenfalls seit Jahrzehnten dabei sind Kurt Neumann, der für vier Jahre nach dem traurigen Tod des langjährigen Vorsitzenden Hans-Joachim Schulze den Vorsitz übernommen hatte, sowie Ralf Riediger, der auch Vorsitzender des Quedlinburger Gästeführer-Vereins ist. Beide sind weiterhin als Besitzer aktiv.
Christina Jerx, ebenfalls langjähriges Vorstandsmitglied übernimmt den Vorsitz, hatte sie doch schon federführend das große Jubiläumsfest 2025 mit vielen anderen Vereinen sowie Vertretern der Stadt vorbereitet. Auch sie verbindet eine herzliche und enge Freundschaft mit zahlreichen Kronbergern. Die selbstständige Architektin hat mit ihren Mitarbeitern „halb Quedlinburg“ (Kommentar des Stadtsanierers Torsten Schmelz, Quedlinburg) nach der Wende erfolgreich mit saniert und auch in Ballenstedt einige neue sowie alte Projekte erfolgreich durchgeführt.
Nächstes Projekt wird das für den 6. bis 7. Juni vorgesehene Fußballe-Turnier in Ballenstedt für die jungen Fußballer von Ascania Ballenstedt und dem EFC Kronberg sein.
Die Tage im Harz werden für die Nachwuchs-Kicker begleitet sein von vielen Aktionen, die neben dem eigentlichen Turnier in Planung und Vorbereitung sind.
Neben den gemeinsamen Beteiligungen beider Partnerschaftsvereine auf den Weihnachtsmärkten in Ballenstedt und Kronberg sowie dem alljährlichen großen Partnerschaftsabend der Stadt am Vorabend des Marktes werden in diesem Jahr anlässlich der Feierlichkeiten zum 30jährigen Bestehen der Verschwisterung mit Aberystwyth während des Kunst- und Wein-Marktes Gäste aus Ballenstedt erwartet, denn auch hier sind freundschaftliche Verbindungen geknüpft worden.
Der Kronberger Vorstand gratuliert den Partnern und Partnerinnen in Ballenstedt ganz herzlich zur Wahl und freut sich auf weitere schöne Zusammenarbeit. Auch in der Burgstadt sind neue Mitglieder mit neuen Ideen und Engagement sehr willkommen.
Eine Übersicht zur geplanten Vereinsarbeit 2026 findet sich unter „Partnerschaftsverein Kronberg-Ballenstedt“ auf der Homepage.
Ursula Philippi
Auftakt 2026
Gelungener Auftakt des Partnerschaftsvereins im neuen Jahr
Der Neujahrs-Empfang 2026 des Partnerschaftsvereins Kronberg-Ballenstedt im Museum Kronberger Malerkolonie war ein sehr gelungener Auftakt im Reigen der geplanten Höhepunkte im Laufe des Jahres, die Ursula Philippi in ihrer Begrüßungsrede kurz skizzierte. Darunter das Heringsessen am 19. Februar im Gasthaus „Zum Adler“, das Fußballturnier im Juni in Ballenstedt sowie die Jahresfahrt des Vereins „entlang der Europäischen Route der Backsteingotik“. Sie waren Beispiel gebend für die zahlreichen Aktivitäten des Vereins, der im Verbund der Städtepartnerschaften eine maßgebende Größe ist. Mitglieder und Gäste dürfen sich darauf freuen und wie gewohnt, werden die Termine rechtzeitig bekanntgegeben.
Ausstellungsbesuch im Museum Malerkolonie
Die Vorsitzende der Museumsgesellschaft, Felicitas Hüsing, schlüpfte in die Rolle der Gastgeberin und wies einmal mehr auf die Bedeutung dieses kulturellen Kleinods hin, dessen Wertschätzung sich Kunstinteressierte annehmen sollten. Im Rahmen eines Sektumtrunks mit kleinen Köstlichkeiten aus „Philippis Backstube“, stimmten sich die vielen Mitglieder, die der Einladung gefolgt waren, in diesem sehr besonderen Ambiente auf die Führung durch die derzeitige Ausstellung „Die Malerkolonie Worpswede“ ein. Sie ist eine der ältesten und bekanntesten Künstlergemeinschaften, die unabhängig vom Zeitgeist einen eigenen Stil fand und die Natur und das einfache Leben ins Zentrum rückte.

Felicitas Hüsing, in der Doppelrolle als Vorstandsmitglied des Partnerschaftsvereins und Vorsitzende der Museumsgesellschaft, im Gespräch mit einem Gast.

Einstimmung zur Führung durch die Ausstellung bei Sektumtrunk …

… und kleinen Köstlichkeiten aus „Philippis Backstube“.
Museumspädagogin Ester Walldorf ließ etwas von dem Mythos Worpswede durch ihre sehr kenntnisreichen Ausführungen durchscheinen: Die Motivik der weiten Moorlandschaften, die außergewöhnlichen Lichtverhältnisse oder die dörfliche Idylle. Sie setzte die Werke in ihre Beziehung zueinander und ordnete deren künstlerische Entwicklung ein. Rund 50 Werke von zwölf Künstlern, darunter Werke von Otto Modersohn, Paula Modersohn- Becker, Heinrich Vogeler und Hans am Ende, zeigen ein breites Spektrum. Ester Walldorf erklärte Lebensentwürfe, Ideale und Hintergründe, die sie ins damalige Zeitgeschehen einordnete.
Nach diesem kunsthistorischen Ausflug ans Ende des 19. Jahrhunderts klang der Empfang in geselliger Runde in der Pizzeria „Toscana“ aus.

1. Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Kronberg-Ballenstedt Ulla Philippi mit Daniela Münch, Schatzmeisterin.

Brigitte Möller, Geschäftsfüherin des Vereins, im Gespräch mit dem ehemaligen Verkehrsamtsleiter Horst Neugebauer.
Nach diesem kunsthistorischen Ausflug ans Ende des 19. Jahrhunderts klang der Empfang in geselliger Runde in der Pizzeria „Toscana“ aus.
Jahrestermine 2026
Jahrestermine 2026
Aktuelle Terminplanung
Freunde des Partnerschaftsvereins / Gäste sind zu allen Terminen herzlichen willkommen.
Wir freuen uns immer über aktive Unterstützer bei der ein oder anderen Veranstaltung!
Fr., 16.01. 2026, 16:00 Uhr
Traditioneller kleiner Neujahrs-Empfang des PV
im Museum Kronberger Malerkolonie verbunden mit einer Führung der laufenden Winterausstellung durch Dr. I. Ehrhardt
(Die Künstlerkolonie Worpswede – von Otto Modersohn bis Heinrich Vogeler)
Tagesausklang in der Pizzeria Toscana.
So., 18.01.2026, 16:00-19:00 Uhr
12. „Kronberger Neujahrsdialog“
in der Stadthalle / Festsaal
Gemeinschaftsveranstaltung der Stadt Kronberg und der beiden Vereinsringe
Verleihung des Bürgerpreises. Hierzu sind alle Bürger der Stadt eingeladen!
Do., 19.02.2026, 18:30 Uhr
Mitgliedertreffen zum Heringsessen
zum ersten Mal in Kronbergs ältestem noch bestehenden Gasthaus „Zum Adler“
Di., 21.04.2026, 19:00 Uhr
Jahreshauptversammlung
in der Stadthalle Kronberg, Berliner Platz, Raum Feldberg mit Vorstandswahlen –
So., 03.052026, 15:30 Uhr
Gemeinsamer Konzertbesuch im Casals-Forum
(Deutsche Philharmonie Merck – Prokovjew, Mozart, Haydn – mit jungen Solisten der Kronberg-Academy – nur für bereits angemeldete Teilnehmer)
Fr., 08.05.2026, 18:00 Uhr
Mitgliedertreffen bei Fa. Hellriegel
Oberhöchstadt, In der Schneithohl 3
Gemütliches Beisammensein bei Wein und Tappas-Buffet
Wir bieten Mitfahrgelegenheit an
Sa., 09.05.2026, 11:00-17:00 Uhr
Europa-Tag des Hochtaunuskreises in Steinbach
Die Stadt Kronberg beteiligt sich – wie jedes Jahr – gemeinsam mit den 4 Partnerschaftsvereinen mit Informationsständen.
Do., 04.06. – So., 07.06.2026
Fussball-Turnier mit Ballenstedter und Kronberger Jugendlichen
dieses Mal wieder in Ballenstedt (für 2027 ist ein großes Turnier in Kronberg mit Jugendlichen aus allen Partnerstädten geplant)
Di., 16.06. – So., 21.06.2026
„Entlang der Europäischen Route der Backsteingotik und Pracht-Schlösser der mecklenburgischen Herzöge“
Jahresfahrt des PV
Fr., 14.08.2026, 17:00 Uhr
Der PV-Vorstand kocht und lädt die Mitglieder zum gemeinsamen „Handkäs‘-Essen in der Dingeldein-Scheune“ ein
wahlweise Kartoffelsalat mit Frankfurter Würstchen
Fr., 21.08. – Sa., 22.08
Teilnahme am Vereins- und Stadtfest in Ballenstedt
mit einem gemeinsamen Stand von Ballenstedter und Kronberger Partnerschaftsverein
Do., 27.08.2026
„Wiesbadens kleine Schätze“
Fahrt des PV nach Wiesbaden
So., 11.10.2026, 15:30 Uhr
Gemeinsamer Konzertbesuch im Casals-Forum
(Deutsche Philharmonie Merck, Programm noch nicht veröffentlicht) sowie evtl gemeinsamer Tagesausklang
Do., 12.11. 2026, 18:00 Uhr
Treffen zum Gänse- und Wildessen
im Restaurant „Haus Altkönig“, Kronberg-Oberhöchstadt (Jahresabschlusstreffen der PV-Mitglieder)
Di., 17.11. 2026, 15:00 – 17:00 Uhr
Vorverkauf & Vorstellung weihnachtlicher Deko-Stücke,
die der PV an den Weihnachtsmärkten in Ballenstedt und Kronberg anbieten wird in den Räumen des Museums Kronberger Malerkolonie sowie Vorstellung der dann laufenden Winterausstellung, zu der Mitglieder und Freunde Anfang Januar 2027 im Rahmen eines Neujahrsempfangs zur Besichtigung eingeladen werden.
Fr., 27.11. – So., 29.11.2026
Weihnachtsmarkt in Ballenstedt
Wir Kronberger sind dort wieder mit einem eigenen Stand vertreten
Fr.,04.12.2026, 19:00 Uhr
„Abend der Partnerschaftsvereine“ – Vorweihnachtliches Treffen
mit Gästen aus allen 4 Partnerstädten Kronbergs (Veranstalter Stadt Kronberg; nur für geladene Gäste).
Neben anderen Gästen aus Ballenstedt möchte wieder eine Chor-Gruppe des Wolterstorff-Gymnasiums dazu nach Kronberg kommen.
Sa., 05.12. – So., 06.12.2026
Teilnahme am Kronberger Weihnachtsmarkt
(unser Stand ist – wie immer – im Recepturhof)
Am benachbarten Stand aus Ballenstedt werden wieder regional-typische Spezialitäten aus dem Harz angeboten
Sa., 05.12. 2026 ab 19:30 Uhr
Treffen mit den Gästen aus Ballenstedt
Weitere Mitgliedertreffen sind in Planung.
Informationen zum Jahresende 2025
Informationen zum Jahresende 2025
Nachdem die vorweihnachtlichen Aktivitäten des Partnerschaftsvereins mit dem Kronberger Weihnachtsmarkt ihren Abschluss gefunden haben, ist der Vorstand des Vereins schon mit zahlreichen Planungen für das kommende Jahr 2026 befasst.
Zur besseren Organisation bitten wir Sie schon jetzt um eine zeitnahe Rückmeldung zum vorgesehenen Neujahrsempfang am Freitag, 16.1.2026 um 16:00 Uhr mit Führung durch die Winterausstellung im Museum Kronberger Malerkolonie mit derAngabe, ob sie am Tagesausklang in der Pizzeria Toscana teilnehmen möchten.
Wir freuen uns sehr, dass die Jahresfahrt des Partnerschaftsvereins vom 16. – 21.6.2026
Von Lüneburg bis Wismar und Lübeck entlang der europäischen Route der Backsteingotik… … und Residenzen der mecklenburgischen Herzöge
auf großes Interesse gestoßen ist und konnten unser Zimmerkontingent erweitern; es gibt dadurch noch wenige freie Plätze. Alle Anmeldungen erbitten wir bei:
Brigitte Möller, Tel. 06173-7459, mobil: 0171-2 46 46 91
oder email: moeller-kronberg@t-online.de
Ursula Philippi, Tel. 06173-4253, mobil: 0177-59 22 656 oder email: hrphilippi@t-online.de
In jedem Fall wünschen wir Ihnen schöne und besinnliche Weihnachtsfeiertage sowie einen guten Start in das Jahr 2026
Herzliche Grüße von Ihrem Vorstandsteam
Ursula Philippi, Brigitte Möller, Daniela Münch, Felicitas Hüsing, Steffi Lindenberg-Meichle, Heidrun Linnen
Jahrestermine 2025
Jahrestermine 2025
Termine, Termine, Termine
So., 19.01., 16:00-19:00 Uhr
11. Kronberger Neujahrsdialog
Verleihung des Bürgerpreises
in der Stadthalle / Festsaal
Gemeinschaftsveranstaltung der Stadt Kronberg und der beiden Vereinsringe
Hierzu sind alle Bürger der Stadt eingeladen!
Fr., 31.01. 16:15 Uhr
Der traditionelle Besuch des PV anlässlich laufenden Winterausstellung im Museum Kronberger Malerkolonie
Anton Burger und Hugo Kaufmann –von Kronberg an den Chiemsee (Führung R. Philippi)
verbunden mit einem kleinen Neujahrsempfang des Vereins – Tagesausklang in der Pizzeria Toscana.
Do., 06.03., 18:00 Uhr
Treffen zum beliebten
Heringsessen
im Restaurant „Haus Altkönig“, Kronberg-Oberhöchstadt
Do., 03.04., 19:00 Uhr
Jahreshauptversammlung
in der Stadthalle Kronberg, Berliner Platz, Raum Feldberg I
Sa., 26.04., 18:00 Uhr
Mitgliedertreffen
bei Fa. Hellriegel, Oberhöchstadt, In der Schneithohl 3
Gemütliches Beisammensein bei Wein und Tappas-Buffet
Wir bieten Mitfahrgelegenheit an.
Sa., 10.05.
Europa-Tag des Hochtaunuskreises in Glashütten
Die Stadt Kronberg beteiligt sich gemeinsam mit den 4 Partnerschaftsvereinen mit einem Informationsstand.
Sa.24.05. – So.25.05.
Fussball-Turnier
mit Ballenstedter und Kronberger Jugendlichen auf dem Gelände der SGO
Di., 27.05. – Mo., 02.06.
Jahresfahrt des PV nach Ballenstedt und Umgebung
anlässlich des 35-jährigen Bestehen beider PVs
Mi., 02.07., 17:00 Uhr
Gräber erzählen Geschichte – Kronberger Ehrenbürger und interessante Persönlichkeiten der Stadt (R.Philippi)
Spaziergang über den Friedhof Kronberg / Frankfurterstr.. anschließend gemütlicher Tagesausklang
Fr., 22.08., 17:00 Uhr
Der PV-Vorstand kocht und lädt die Mitglieder zum gemeinsamen
Handkäs‘-Essen in der Dingeldein-Scheune
ein (wahlweise Kartoffelsalat mit Frankfurter Würstchen).
Anmeldung bei Brigitte Möller mit Angabe des Essenswunsches
Do., 07.11., 18:00 Uhr
Treffen zum Gänse- und Wildessen
im Restaurant „Haus Altkönig“, Kronberg-Oberhöchstadt
(Jahresabschlusstreffen der PV-Mitglieder)
Fr., 28.– So., 30.11.
Weihnachtsmarkt in Ballenstedt
Wir Kronberger sind dort mit einem eigenen Stand vertreten
Fr., 05.12. 19:00 Uhr
„Abend der Partnerschaftsvereine“
Vorweihnachtliches Treffen mit Gästen aus allen 4 Partnerstädten Kronbergs (Veranstalter Stadt Kronberg; nur für geladene Gäste).
Neben anderen Gästen aus Ballenstedt möchte wieder eine Chor-Gruppe des Wolterstorff-Gymnasiums dazu nach Kronberg kommen.
Sa./So., 06. – 07.12.
Teilnahme am Kronberger Weihnachtsmarkt
(unser Stand ist – wie immer – im Recepturhof)
Am benachbarten Stand aus Ballenstedt werden wieder regional-typische Spezialitäten aus dem Harz angeboten.
Gäste sind zu allen Veranstaltungen – soweit nicht anders angegeben – herzlich willkommen.
Herzliche Grüße von Ihrem Vorstandsteam
Ursula Philippi, Brigitte Möller, Daniela Münch, Felicitas Hüsing, Steffi-Lindenberg-Meichle, Heidrun Linnen
Jahrestermine 2024
Jahrestermine 2024
Termine, Termine, Termine
So., 14.01., 16:00-19:00h
10. „Kronberger Neujahrsdialog 2018“
in der Stadthalle / Festsaal,
Gemeinschaftsveranstaltung der Stadt Kronberg und der beiden Vereinsringe
Verleihung des Bürgerpreises
Hierzu sind alle Bürger der Stadt eingeladen!
Di., 06.02., 16:30h
Führung mit kleinem Sektempfang im Museum Kronberger Malerkolonie in der Villa Winter.
Robert Philippi wird die Gruppe durch die Ausstellung anlässlich des 150. Geburtstages von Fritz Wucherer führen. – Tagesausklang in der Pizzeria Toscana.
Do., 15.02., 18:30h
Treffen zum Heringsessen
im Restaurant „Haus Altkönig“,
Kronberg-Oberhöchstadt
Fr., 22.03., 19:00h
Jahreshauptversammlung
in der Stadthalle Kronberg, Berliner Platz
Raum Feldberg I
Sa, 04.05., 11:00-16:30h
Europa-Tag des Hochtaunuskreises in Schmitten
Die Stadt Kronberg beteiligt sich gemeinsam mit den 4 Partnerschaftsvereinen mit einem Informationsstand. Der PV Kronberg-Ballenstedt
wird die beliebte Soljanka zum Verkosten anbieten.
Do., 16.05.
Ausflug des PV „Hessen a la carte – Kulturelles, Kulinarisches, Köstliches“
zur Käsescheune nach Hungen und Kloster Arnsburg,
Abendvesper im Landhaus Klosterwald –
Sa., 18.5., ab 16:00h
50 Jahre Freundschaft mit Guldental – Veranstaltung im Rathausgarten der Stadt Kronberg
mit Beteiligung zahlreicher Vereine. Der PV bietet Schnittlauch-Brezeln sowie Quiche an
Hierzu sind alle Bürger der Stadt eingeladen!
Sa., 09.06. 30
Jahre Verschwisterung mit Porto Recanati – Festveranstaltung und „Kronberger Markt“ auf dem Marktplatz von Porto Recanati.
Der PV beteiligt sich mit einer Luftballonaktion
Fr., 21.06.
Ausflug des PV nach Frankfurt zur Besichtigung des „Alten Polizeipräsidiums“
der ehemalige Kriminalbeamte Fred Bauer plaudert aus dem Nähkästchen,
Tagesausklang in der Pizzeria Toscana –
Fr., 05.07.
Ausflug des PV nach Limburg
auf mehr als 1100 Jahre Geschichte blickt die Stadt zurück seit ihres verbrieften Siegels durch Otto I. in Quedlinburg –
Fr., 16.- So., 18.08.
Fußballturnier in Ballenstedt (Ascania Ballenstedt – EFC Kronberg)
Gemeinschaftsaktion für Spieler der E- und F- Jugend beider Fußballvereine + dem PV
Ascania Ballenstedt verbindet das Turnier mit seiner jährlichen Familienfeier mit Beteiligung des Ballenstedter PV
Sa., 24.08
Die Stadt Ballenstedt veranstaltet in diesem Jahr erstmals ein „Vereinsfest“
für und mit den örtlichen Vereinen. Beide PVs in Kronberg und Ballenstedt werden sich mit einem Gemeinschaftsstand beteiligen. Wir bieten Mitfahrgelegenheit für interessierte Mitglieder an, die gesamte Programmplanung ist noch nicht abgeschlossen (2 Übernachtungen in Ballenstedt).
Fr., 06.09. 17:00h
Der PV-Vorstand kocht und lädt die Mitglieder zum gemeinsamen
„Handkäs‘-Essen in der Dingeldein-Scheune“
ein (wahlweise Kartoffelsalat mit Frankfurter Würstchen). Anmeldung bei Brigitte Möller mit Angabe des Essenswunsches
Do., 03.10., ab 15:00h
Großer historischer Zapfenstreich der Kronberger Feuerwehr auf der Schirn.
Hierzu sind alle Bürger der Stadt eingeladen!
Vertreter der Ballenstedter Feuerwehr sind ebenfalls eingeladen, der PV plant ein kleines Rahmenprogramm für die Ballenstedter Gäste.
Stadtbote Ballenstedt
Hier finden Sie die aktuelle Ausgaben des Stadtboten aus Ballenstedt.
2026
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 01 2026
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 02 2026
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 03 2026
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 04 2026
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 05 2026
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 06 2026
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 07 2026
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 08 2026
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 09 2026
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 10 2026
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 11 2026
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 12 2026
2025
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 01 2025
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 02 2025
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 03 2025
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 04 2025
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 05 2025
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 06 2025
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 07 2025
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 08 2025
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 09 2025
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 10 2025
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 11 2025
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 12 2025
2024
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 01 2024
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 02 2024
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 03 2024
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 04 2024
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 05 2024
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 06 2024
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 07 2024
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 08 2024
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 09 2024
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 10 2024
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 11 2024
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 12 2024
2023
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 01 2023
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 02 2023
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 03 2023
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 04 2023
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 05 2023
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 06 2023
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 07 2023
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 08 2023
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 09 2023
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 10 2023
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 11 2023
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 12 2023
2022
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 12 2022
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 11 2022
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 10 2022
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 09 2022
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 08 2022
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 07 2022
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 06 2022
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 05 2022
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 04 2022
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 03 2022
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 02 2022
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 01 2022
2021
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 12 2021
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 11 2021
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 10 2021
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 09 2021
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 08 2021
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 07 2021
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 06 2021
Ballenstedter Stadtbote, Ausgabe 05 2021
Jahreshauptversammlung 2022
EINLADUNG
Hiermit laden wir ein zu unserer
Jahreshauptversammlung
am Mittwoch, dem 19. Oktober 2022 um 19.00 Uhr
in die Stadthalle Kronberg, Raum Fuchstanz/Herzberg. 1. OG
Ballenstedt – offener Jahresempfang im Schlosshof
GEMEINSINN Zum zweiten Mal richten Stadt und Kirchenkreis Ballenstedt gemeinsam einen offenen Jahresempfang im Schlosshof aus.
VON UWE KRAUS
BALLENSTEDT/MZ – Die Regenschir-me werden aufgespannt und eine schützende Überdachung ge-sucht. Auch wenn der Kirchen-kreis Ballenstedt zum zweiten Mal Mitveranstalter des gemein-samen offenen Jahresempfang im Schlosshof ist und Bürgermeister Michael Knoppik am Samstag Stoßgebete zum Himmel gesandt hat, ein kräftiger Regenschauer unterbricht trotzdem für 20 Mi-nuten das Programm.
Kronberger Frauenpreis für Brigitte Möller
Die Stadt Kronberg hat auf Vorschlag der Kronberger Frauenverbände den diesjährigen Frauenpreis an Brigitte Möller „für besonderes Engagement auf sozialem und kulturellen Gebiet sowie in der Frauen- und Familienarbeit“ verliehen. Brigitte Möller, die Ehefrau des 2008 verstorbenen Kronberger Bürgermeisters und Ballenstedter Ehrenbürgers, Rudolf Möller, ist auch in Ballenstedt bekannt. Sie wirkt seit Jahrzehnten ehrenamtlich und auf herausragende Weise für das Gemeinwohl. Neben mannigfachen anderen Tätigkeiten war sie von 1988 an in die Partnerschaftsarbeit Kronberg-Ballenstedt integriert.
Daniela Münch, eine junge Ballenstedterin die in Kronberg lebt, führ–te in ihrem Grußwort aus: „Ich kam damals im Oktober 1990 mit einer größeren Gruppe in einem klapprigen Bus für zwei Tage nach Kronberg, um mir eine Auswahl von Ausbildungsmöglichkeiten an–
zuschauen. Danach ging alles sehr schnell. Innerhalb von einer Woche (!) haben wir Jugendlichen Ballenstedt verlassen und hier in Kronberg einen Neuanfang gestartet.
Brigitte Möller war von Anfang an eine der treibenden Kräfte im Partnerschaftsverein und bei der Betreuung der Jugendlichen. Das erste Jahr der Jugendlichen war sicher eine sehr intensive Zeit für alle damals Beteiligten. Auch nach meiner Ausbildung haben wir uns immer gesehen und hatten Kontakt. Jetzt sind mittlerweile knapp 32 Jahre vergangen. Das kann man manchmal gar nicht glauben! Auch wir Jugendlichen von damals haben mittlerweile graue Haare.
Mit Brigitte hatte ich seit vielen Jahren einen freundlichen Kontakt, aber seit meiner Mitarbeit im Partnerschaftsverein Kronberg haben wir ein intensives Arbeitsverhältnis aufgebaut. Dr. Ursula Philippi und Brigitte Möller sind das Herz des Partnerschaftsvereines.
Brigitte ist jemand, bei dem die Fäden zusammenlaufen. Sie hat eine klabenserfahrung ist nicht zu unterschätzen, daraus konnte man schon viel lernen. Da Brigitte auch oft in Ballenstedt ist, hat sie einen direkten Draht zu dem Ballenstedter Partnerschaftsverein und dem dortigen Bürgermeister. Anlässlich ihres 75. Geburtstages im letzten Jahr hat sie für einen jungen Mann in Ballenstedt Spenden gesammelt. Er hat MS und wird in naher Zukunft mehr medizinische Hilfe benötigen, die eben nicht immer von der
Krankenkasse getragen wird. Unfassbare 12.230 € gingen nach Ballenstedt! In über 30 Jahren Partnerschaftsverein wurde viel bewegt und unterstützt.
Am Anfang ging es um die unzähligen Ballenstedter, die hier eine neue Heimat gefunden haben und dann mit den Jahren um soziale Aufgaben in Ballenstedt.
Brigitte Möller hält die Tradition des Partnerschaftsvereins am Leben, ist offen für Veränderungen und hat neue Ideen. Es ist kaum zu glauben, dass sie schon 76 Jahre alt ist. So viel Dampf haben nicht viele Menschen! Zusammen sind wir sehr stolz auf erreichte Dinge in Ballenstedt.
Unser aktuellstes Projekt ist ein Treffen der Fußballvereine in Ballenstedt. Eine Jugendgruppe des EFC Kronberg von rund 20 Personen fährt am Wochenende 09./10.07. nach Ballenstedt und freut sich auf ein sportliches Event mit Gleichaltrigen der Askania Ballenstedt.
Ziel ist es, dass sich daraus eine Tradition entwickeln kann. Kronberger Firmen und andere Sponsoren machen dieses Treffen möglich.“
Auch der Ballenstedter Bürgermeister Michael Knoppik gratulierte sehr herzlich und sprach seinen Dank und seine Anerkennung aus.
Rundbrief 14. Juli 2022
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,
für Mittwoch, den 27. Juli um 17:30 Uhr, laden wir sehr herzlich ein zum „Handkäs‘-Essen“ in den
„Schützenhof“ (Ecke Katharinen-/Friedrich-Ebert-Straße). Es würde uns sehr freuen, viele von Ihnen wiederzusehen! Wir können dort auf jeden Fall draußen sitzen. Der Gartenbereich ist überdacht!
Für eine kurze Rückmeldung per E-Mail an moeller-kronberg@t-online.de ob Sie kommen werden, wären wir dankbar, um dem Wirt eine Nachricht zu geben.
Unsere sozialen Aktionen haben wir über alle Monate hinweg weitergeführt. Sei es der Schuhkauf im Herbst und im Frühjahr für Kinder aus finanziell schwachen Familien, die Carepakte am Jahresende oder Nachhilfeunterricht für Jugendliche/Kinder. Was uns besonders freut ist, dass am vergangenen Wochen-ende eine Kinder-/Jugendgruppe unseres EFC Kronberg bei der „Askania“ in Ballenstedt zu Gast war und sich dort sehr wohl gefühlt hat (siehe beigefügten Bericht unseres jungen Vorstandsteams Daniela Münch und Steffi Lindenberg-Meichle). Wir freuen uns bereits auf die Austauschbegegnung in Kronberg!
Besonders herzlich laden wir Sie ein zu unserem Halbtagesausflug, der am Mittwoch, dem 14. September nach Mainz, Ginsheim und zum Brauhaus Castell führt: Die Fahrt startet um 12:40 Uhr ab Kronberg-Oberhöchstadt (Haltestelle vor St. Vitus) und um 12:50 Uhr in Kronberg-Mitte (Haltestelle bei der Esso-Tankstelle) Zunächst gibt es einen Aufenthalt in Mainz zur freien Verfügung
(kleiner Stadtbummel, Kaffeetrinken), dann geht es weiter zur Ginsheimer Schiffsmühle, die wir besichtigen. Der Abschluß ist geplant im Brauhaus Castell, dort ist unser Kronberger „Friedel“ (Friedrich) Schulte der Braumeister und der Chef! Neben Bier gibt es natürlich auch leckere Speisen.- Die Fahrt kostet inkl. Besichtigung der Schiffsmühle 28,– € pro Person. Anmeldung ab sofort über Mail an moeller-kronberg@t-online.de oder über Telefon 06173-7459. Es wäre uns eine große Freude, wenn Sie an dem Ausflug teilnehmen!
Überweisung bitte auf unser Konto bei der Frankfurter Volksbank –
IBAN DE06 5019 0000 6000 6966 66 Verwendungszweck: Ausflug 14.9.2022
Herzliche Grüße im Namen des Vorstandes sendet Ihnen
Ihre Brigitte Möller
Rundbrief 14. Juli 2022.pdf
Fußball – Freundschaftsspiel
Fußball – Freundschaftsspiel in Ballenstedt
Ein tolles Wochenende in Ballenstedt
Mit großer Freude war es dem „Partnerschaftsverein Kronberg – Ballenstedt“ zusammen mit dem „EFC Kronberg“ und dem „FSV Askania Ballenstedt“ gelungen, ein Fußball – Freundschaftsspiel in Ballenstedt zu organisieren. Auf Initiative von Frau Daniela Münch wurden zahlreiche Kontakte geknüpft und kräftig Geld gesammelt.
Am Samstag, dem 09.07.2022, starteten die Kronberger Kinder, in 2 Bussen der Stadt Kronberg, Richtung Ballenstedt. Nachdem dort das große Gemeinschaftszelt eingerichtet wurde, lernten sich die Kinder beim gemeinsamen Pizzaessen kennen und waren danach sofort auf dem Fußballplatz verschwunden.
Ab 15 Uhr startete das Fußballspiel auf dem Jahnsportplatz mit dem Kronberger „EFC“ und dem „FSV Askania“. Es wurden durchmischte Gruppen mit Ballenstedter und Kronberger Kindern zusammengestellt, um das schnellere Kennenlernen und ein gemeinsames Spielen zu fördern.
Die Kinder aus Kronberg übernachteten nach dem Grillen zusammen in einem großen Zelt, das von der Feuerwehr Ballenstedt zur Verfügung gestellt wurde. Das ver-sprochene Lagerfeuer musste aufgrund des Windes leider ausfallen.
Am Sonntag bereitete der „FSV Askania“ ein tolles Frühstück für die Kronberger Kinder vor und es erwartete die Kinder eine spannende Führung von Detlef Heydecke, durch das Ballenstedter Schloss, inkl. Film im Kino des Filmmuseums.
Dem „Partnerschaftsverein Kronberg – Ballenstedt“ liegt der Austausch mit der Partnerstadt im Harz sehr am Herzen. Vor allem die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, Familien, sozialen Projekten, sowie verschiedene Treffen zwischen Vereinen und den Ballenstedtern stehen im Vordergrund. Wir bedanken uns bei allen Helfern, Vereinen und Sponsoren, die dieses Wochenende mit ihrer Unterstützung ermöglichten. Besonderer Dank gilt natürlich unseren Freunden aus dem „Partnerschaftsverein Ballenstedt – Kronberg“ die uns bei dem Treffen mit Kuchen und Waffeln überraschten, dem „FSV Askania Ballenstedt“ für die gemeinsame Umsetzung dieses tollen Wochenendes und dem „EFC Kronberg“. Vielen Dank auch an die Feuerwehr Ballenstedt, Frankfurter Volksbank, Stadt Kronberg, Naspa – Stiftung, Rewe, Taunussparkasse, Sparda – Bank, Dingeldein Stiftung Kronberg, Mainova, Lions Club, Procter & Gamble und weitere Sponsoren, die dieses Spiel durch Hilfe, Geld – und Sachspenden erst möglich machten!
Noch ein großes Kompliment an die Kronberger Kinder, die sehr lieb und unkompliziert waren. Die Kinder der E-Jugend sind 10-11 Jahre alt.
Es ist geplant, dass die Ballenstedter Fussballer im nächsten Jahr auf jeden Fall nach Kronberg kommen.
Bericht: Steffi Lindenberg-Meichle und Daniela Münch
Partnerschaftsverein Kronberg-Ballenstedt e.V.
Jahreshauptversammlung 2021
EINLADUNG
Hiermit laden wir ein zu unserer
Jahreshauptversammlung
am Mittwoch, den 27. Oktober 2021 um 19.00 Uhr in die Stadthalle Kronberg, Raum Feldberg
Tagesordnung
1. Begrüßung
2. Bericht des Vorstandes
3. Bericht der Schatzmeisterin
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Entlastung des Vorstandes
6. Neuwahl des Vorstandes
7. Neuwahl der Kassenprüfer/in
8. Verschiedenes
Anträge zur Tagesordnung müssen laut Satzung bis spätestens 12. Oktober 2021 eingereicht sein.
Das Protokoll der JHV 2019 wird – so weit nicht per Mail versandt – bei der Mitgliederversammlung zur Einsicht ausgelegt.
Wir würden uns freuen, möglichst viele von Ihnen zur JHV begrüßen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen
Ursula Philippi (1.Vorsitzende)
Steinmeier zu Besuch in Ballenstedt
Frank-Walter Steinmeier besucht die Partnerstadt Ballenstedt
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat am Montag die Kronberger Partnerstadt Ballenstedt am Harz besucht. Diese beteiligt sich neben neun anderen Kommunen bundesweit am Programm „Jugend entscheidet“ der Hertie-Stiftung.
Gefragt sind Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren. Diese können ihre Vorschläge zur Verbesserung der Lebensqualität einbringen bzw. Ideen, wie Ballenstedt attraktiver gestaltet werden könnte. Entsprechende Projekte werden dann im Stadtrat abgestimmt. Die Jugendlichen werden produktiv eingebunden, lernen, wie Demokratie funktioniert und dass ihre Stimme zählt.
Der Bundespräsident betonte die Wichtigkeit dieser Impulse durch die Jugendlichen und sagte an alle Generationen gerichtet, man brauche Zeit und Geduld „echte Gespräche zu führen“ und dem anderen zuzuhören. „Alle Heranwachsenden sollen sich gesehen und gehört fühlen“
Auch Bürgermeister Dr. Michael Knoppik freut sich über die Mitwirkung der Jugend und auf neue Ideen. Diesen steht er positiv gegenüber: Immerhin seien 20 Prozent aller Einwohner von Ballenstedt jünger als 20 Jahre – das Durchschnittsalter des Stadtrats liege jedoch bei 64.
Rundbrief August
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,
nach langer, unfreiwilliger Ruhepause würden wir uns gerne am Dienstag, 14.9., 17:30 Uhr, mit Ihnen zum „Handkäs‘-Essen“ im „Schützenhof“ (Ecke Katharinen-/Friedrich-Ebert-Straße) treffen. Es würde uns sehr freuen, viele von Ihnen wieder zu sehen! Wir hoffen auf schönes Wetter, um draußen sitzen zu können. Der Gartenbereich ist aber auf jeden Fall überdacht! Für alle Teilnehmer/innen gilt die Regel, geimpft, genesen oder negativ getestet.
Bitte geben Sie mir kurz per E-mail an moeller-kronberg@t-online.de eine Rückmeldung, ob Sie, bzw. wieviele Personen, teilnehmen.
Unsere sozialen Aktionen haben wir über alle Monate hinweg weiter geführt. Sei es der Schuhkauf im Herbst und im Frühjahr für Kinder aus finanziell schwachen Familien, die Carepakte am Jahresende oder Nachhilfeunterricht für Jugendliche/Kinder. Ein Schüler aus der Abgangklasse konnte durch diese gezielte Hilfe seinen Abschluß erreichen. Der Bibliothek von Ballenstedt konnten wir einen Betrag für Leseförderung von Vorschulkindern zur Verfügung stellen und für zwei kleine Schulmädchen aus der 2. Klasse wurde eine Ferienfreizeit mitfinanziert.
Ganz besonders erfolgreich war die Sammelaktion für den an MS erkrankten Enrico Steinemann aus Ballenstedt. Er benötigt das Geld für eine Stammzellentherapie, die von der Kasse nicht bezahlt wird. Wir hatten -auch über die Presse – darüber informiert und haben Spenden in Höhe von fast € 12.000,– erhalten. Ein großartiges Ergebnis; ein herzliches Dankeschön an alle Spender! Die Aktion läuft weiter und wir freuen uns über jede weitere Spende auf Konto unseres Partnerschaftsvereins bei der Frankfurter Volksbank, IBAN DE06 5019 0000 6000 6966 66 (gerne gegen Spendenquittung). Übrigens: Es wurde nicht nur gesammelt, wir selbst haben die Spenden großzügig abgerundet.!
Stolz können wir auch auf unsere neue Homepage sein, die wir auf Initiative unserer Schatzmeisterin Daniela Münch neu gestalten konnten. Frau Münch konnte dafür Fördermittel generieren. Auch setzt Daniela sich äußerst engagiert ein für eine Jugendbegegnung – ein Fußballturnier – das an einem Wochenende im Mai 2022 in Kronberg stattfinden soll. Dafür hat sie bereits über diverse Spendenportale von Sparkassen und Firmen die stolze Summe von € 4.500,– gesammelt.
Aber auch kleine Zuwendungen werden mit Freude entgegengenommen. So kümmern sich unsere Vorstandsmitglieder Steffi Meichle-Lindenberg und Gordon Stolze um Sachspenden für das Projekt „Werkstatt Modelleisenbahn“ der Hort-Kinder aus der Friedericken-Grundschule in Ballenstedt. Geplant ist, die Stadt Ballenstedt und die Stadt Kronberg auf je einer Platte entstehen zu lassen und beide Platten symbolisch durch eine Brücke zu verbinden.
Außerdem gibt es ein neues, kleines Projekt, für diejenigen, die einen Drucker bestitzen: Um einem behinderten Kind zu helfen, sammeln wir leere Tintentenpatronen. Diese können bei mir gelegentlich abgegeben werden. Für jede Patrone bekommt die Familie 1 € und bevor sie im Müll landet, kann man ein gutes Werk tun!
Es wäre uns eine große Freude, Sie beim „Handkäs-Essen“ zu sehen: Wir setzen große Hoffnung darauf, dass bald Normalität einkehrt, damit unser Verein wieder auf Touren kommt!
Sehr herzliche Grüße sendet Ihre Brigitte Möller
Hausbrand in Ballenstedt
Aktuell, 15.07.2021: Ein Wohnhaus in der Allee in Ballenstedt wurde durch einen Brand am Donnerstagmorgen zerstört. Das Feuer war in den frühen Morgenstunden ausgebrochen, die Ursache ist unbekannt.
Die Bewohner, die sich auf ein Vordach geflüchtet hatten, wurden mit Hilfe eines Hubsteigfahrzeugs von der Feuerwhr gerettet.

Eine riesige, bis in den Himmel ragende Rauchsäule über Ballenstedt war am Morgen bis in die umliegenden Ortschaften zu sehen.
Gemäß den vorliegenden Informationen ist das Gebäude komplett abgebrannt. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf ca. 80.000 Euro.
Obdachlos wurde eine 4-köpfige Familie, die alles verloren hat, da das Gebäude nicht versichert war.
Finanzielle Hilfe wird dringend benötigt!
Unser Spendenkonto: Partnerschaftsvereins Kronberg-Ballenstedt e.V.
bei der Frankfurter Volksbank, IBAN DE06 5019 0000 6000 6966 66
Spendenquittungen können ausgestellt werden!
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Glückliche Kinder
Wo ich anfange Brücken zu bauen, bin ich nie allein“
Mit großer Freude und Spannung nahmen die Kinder des Hort 1 eine große Auswahl an weiteren Materialien zur Gestaltung der Eisenbahnplatte und Weiterführung des Projektes „Werkstatt Modelleisenbahn“ durch Herrn Gordon Stolze (stellvertretender Vorsitzender Partnerschaftsverein Kronberg) in Empfang.
Dank der persönlichen Spende der 1. Vorsitzenden Frau Dr. Philippi und anderen Spendern kann das Projekt „Werkstatt Modelleisenbahn“ in die nächste Runde gehen. Von der Tischlerei Didlaukat wurde uns hierfür bereits eine Zweite neue Platte für den Aufbau gesponsert, so dass die Gestaltung des neuen Bahnabschnittes beginnen kann.Geplant ist, die Partnerstadt Kronberg auf der Zweiten Platte entstehen zu lassen (Abweichungen vom Original seien hierbei verziehen) und beide Platten bzw. entstandeen Städte symbolisch durch eine Brücke zu verbinden.Auf diesem Weg möchten wir uns, vor allem auch im Namen der Kinder, ganz herzlich bei allen Unterstützern unseres Modelleisenbahnprojektes bedanken.
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2013
5.2.2013:
Karl-Heinz Meyer, Ballenstedt, hält mit vielen Bilddokumenten in Kronberg einen Vortrag zum Thema „Das Haus Anhalt in Ballenstedt Gestern und Heute“. Dabei geht es um das Haus Anhalt und der eng damit verbundenen geschichtlichen Bedeutung Ballenstedts und u.a. auch um verwandtschaftliche Beziehungen des Hauses Anhalt zur Kaiserin Friedrich – Gemahlin des 88-Tage Kaisers, die ihren Lebensabend in Kronberg verbrachte. (Gemeinschaftsveranstaltung von „Verein für Geschichte, Kronberg“ und PSV)
15.3.2013:
Jahreshauptversammlung des PSV in Kronberg mit Vorstellung des Programms im Jubiläumsjahr 2013
19.-21.4.2013:
Vertreter beider PSV fahren zum 40jährigen Jubiläum Le Lavandou an die Côte d’Azur und beteiligen sich mit einem eigenen Stand am dortigen Marktfest. Auch Ballenstedts Bürgermeister Dr. Michael Knoppik und Mitarbeiter sowie viele Vertreter der anderen Kronberger Partnerstädte folgen der Einladung der Stadt Le Lavandou und des PSV Le Lavandou-Kronberg zu einem großen „europäischen Familienfest“.
11.5.2013:
Die Stadt Kronberg und ihre vier PSV beteiligen sich mit einem Informationsstand (Präsentation der Partnerregionen) am Europatag des Hochtaunuskreises in Friedrichsdorf.
1.6.2013:
„Guldentaler Wein unter Kronberger Laternen“ – Veranstaltung anlässlich der 40jährigen Freundschaft zur Weinbaugemeinde Guldental mit Beteiligung der vier PSV, die an den Informationsständen neben Guldentaler Wein „Regionaltypisches aus der Partnerstadt“ anbieten (Organisation „Aktionskreis Lebenswerte Altstadt“, „Verein Tourismus in Kronberg“, Laternenwegführung der 1. Kronberger Laienspielschar)
14.-21.6.2013:
Der PSV organisiert eine Busreise , die zunächst nach Ballenstedt zum 25jährigen Jubiläum der Verschwisterung beider Städte führt und danach weiter in den Spreewald / Niederlausitz mit einem Abstecher ins polnische Brody.
15.-16.6.2013:
Etwa 100 Kronberger reisen zum Jubiläumswochenende nach Ballenstedt. Dort wird mit der Einweihung der „Kronberger Straße“, der Herausgabe eines Sonderpoststempels, einer Festschrift und vielem mehr im Rahmen eines großen Bürgerfestes das 25jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Kronberg und Ballenstedt entsprechend gewürdigt. (s. Bericht im Anhang 2013)
29.6.2013:
Der PSV organisiert ein Treffen ehemaliger Ballenstedter Azubis, die seinerzeit mit Unterstützung des PSV, vor allem der Eheleute Möller, in Kronberg und Umgebung eine Berufsausbildung beginnen konnten. Viele folgen der Einladung mit Partnern und Kindern zu einem fröhlichen Familienfest (rund 100 Teilnehmer)
(s. Bericht im Anhang 2013 und Joachim John im Anhang 1990)
September 2013:
Heinz Becker, Mitglied des MGV Kronberg und MCO Ballenstedt, Ehrenvorsitzender des MCO, stirbt nach langer schwerer Krankheit. Durch sein Engagement hat er wesentlich dazu beigetragen, die Verbindung beider Chöre über viele Jahre aufrecht zu erhalten und zu pflegen. Zur Beisetzung kommen Vertreter des Männerchores Opperode nach Kronberg.
11.-13.10.2013:
25jähriges Jubiläum Kronberg-Ballenstedt in Kronberg, rund 100 Gäste aus dem Harz werden erwartet.
Einweihung der „Ballenstedter Straße“, Herausgabe einer Dokumentation zur 25jährigen Städtepartnerschaft u.a.
2013:
Weitere Termine des partnerschaftlichen Miteinanders stehen für 2013 bereits fest:
29.11.-1.12.2013:
Weihnachtsmarkt in Ballenstedt mit Beteiligung beider PSV
6.-8.12.2013:
„Partnerschaftsabend“, Weihnachtsmarkt in Kronberg mit Beteiligung beider PSV und gemeinsame große Weihnachtsfeier aller Gäste aus Ballenstedt und Mitgliedern des PSV Kronberg
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Mitleid alleine genügt nicht…
… wir bitten um Hilfe !

Der Partnerschaftsverein Kronberg-Ballenstedt e.V. sammelt Spenden für Enrico Steinemann (44) aus Ballenstedt am Harz, den die Diagnose „Multiple Sklerose“ hart getroffen hat.
Für den ehemaligen Hobby-Fußballer ist jeder neue Tag ein Tag ins Ungewisse. Ein neuer Schub, weitere Verschlechterungen. Die Lähmungserscheinungen schreiten fort.
Aber Enrico Steinemann will nicht als Pflegefall im Rollstuhl enden, er kämpft. Und er hat ein großes Ziel: Eine Stammzellentherapie, die das kranke Immun-system zerstören soll. Seit gut acht Jahren wird diese Methode angewandt, in Russland, USA, Italien … und an einem Ort in Deutschland, in Heidelberg. Die Erfolgsquote, im Nachhinein wieder ein normales Leben führen zu können, liegt bei 98 %.
Das Problem ist, dass diese Behandlung, die sich über mehrere Wochen hinzieht, sehr kostspielig ist und die Krankenkassen die Kosten dafür nicht übernehmen.
Durch unseren Aufruf sind inzwischen über 10.000, – Euro zusammengekommen, wobei der Partnerschaftsverein zusätzliche eine größere Spende aus eigenen Mitteln beisteuert. Auch in Ballenstedt selbst wird gesammelt.
Wir wären ALLEN dankbar für weitere Unterstützung: Vielleicht gibt es ein Event, bei dem in Ihrem Verein gesammelt werden kann??
Wir können einem Menschen helfen, den wir persönlich kennen und schätzen!
Unser Spendenkonto ist bei der Frankfurter Volksbank
IBAN DE06 5019 0000 6000 6966 66
BIC: FFVBDEFF
Stichwort: Enrico Steinemann
Spendenquittungen können ausgestellt werden.
Geschäftsstelle: Brigitte Möller, Hartmuthstraße 2, 61476 Kronberg im Taunus
Tel. 06173-7459 – Fax: 06173-4178 – eMail: moeller-kronberg@t-online.de
1988
Vom 20. bis 22. April 1988 weilte eine Ballenstedter Delegation in Kronberg, vom 26. bis 29. Juni 1988 war eine Kronberger Verhandlungsdelegation in Ballenstedt.
Die Rahmenbedingungen für eine Verschwisterung wurden in gespannter Atmosphäre vereinbart, am 6. Oktober in Kronberg der Partnerschaftsvertrag besiegelt und am 13. Oktober 1988 unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit in Ballenstedt. Für 1989 wurde ein offizielles Austauschprogramm für je zwei Gruppen beschlossen.
Ulrich Wegener beschreibt die Gefühle der 1. Ballenstedter Delegation
(Auszug aus der Festschrift „25 Jahre Ballenstedt-Kronberg“ vom 15.6.2013):
„Unser „Interzonenzug“ fährt von Leipzig über Hirschberg nach Frankfurt am Main. Wir sitzen nachts in Gedanken versunken, jeder für sich im Abteil. Ich schaue zu unserem Delegationsleiter, dem stellvertretenden Bürgermeister Helmut Dierks und unsere Blicke treffen sich unsicher und fragend. Was wird uns erwarten? Wie setzen wir das um, was wir als erste Delegation in den Wochen vom 30.3. bis 20.4. 1988 in Vorbereitung dieser innerdeutschen Begegnung gelernt haben oder lernen sollten? So oder ähnlich stellte sich jeder diese Frage. Warum fuhren wir nachts und nicht am Tag? Sollten wir nicht die blühenden Landschaften sehen und uns fragen, warum sieht es hier so sauber und nicht so grau aus? Wahrscheinlich! Wir hatten soeben die innerdeutsche Grenze passiert, da waren die Reisenden geradezu lustig und offen. … Uns erwartete in Kronberg Bürgermeister Rudolf Möller mit seinem Gefolge und begrüßte uns müde und verunsicherte Ossis mit einem nicht aufhörenden Redeschwall sehr herzlich. … Durch die Grenze zwischen BRD und DDR waren wir von der westlichen Welt abgeschnitten. … Es war etwas Besonderes, dass man zu dieser Zeit reisen durfte. … Wir fuhren ( am 22.4.) wieder nachts zurück. Bis Hirschberg war die Stimmung gut und teilweise ausgelassen, hinter Hirschberg leider wieder gedrückt. Die DDR hatte uns wieder. Die Verantwortlichen Genossen haben wahrscheinlich erleichtert aufgeatmet, dass wir auch alle wieder zurückkamen. …“
Günter Budelski, damals Stadtrat erinnert sich:
„Die erste Ballenstedter Delegation kam am 20. April 1988 mit dem Nachtzug aus Leipzig und wurde von mir auf dem Frankfurter Hauptbahnhof in Empfang genommen, um sie in der S-Bahn nach Kronberg zu begleiten. Dort wurden die Teilnehmer von Rudolf Möller (Bürgermeister), Gerhard Müller (Stadtkämmerer) und Rolf Jodlauk (Hauptamtsleiter) begrüßt. Untergebracht war die Gruppe in einem kleinen Schönberger Hotel. Verhandelt wurde in Kronberg praktisch nichts, da die Ballenstedter Delegation weisungsgebunden aus Ost-Berlin war. …
… Schwierig war die Fahrt am 13.10. nach Ballenstedt, als wir je eine Esskastanie und einen Mammutbaum für den Ballenstedter Schlosspark im Gepäck hatten. „Grünzeug“ konnte man nicht so einfach mit über die Grenze nehmen. Erst mehrere Telefonate und Depeschen mit Berlin machte dieses möglich. Ballenstedt hatte in der ganzen Angelegenheit nichts zu sagen.“
Textauszug Jubiläumssonderbeilage des Kronberger Boten, Juni 1998
„ … Um die Städtepartnerschaft abzuschließen und zu bewahren, musste die Kronberger Delegation bei ihrem Besuch in Ballenstedt vom 26. Bis 29. Juni 1988 einige Abstriche bei ihrem Gedankengut zum Partnerschaftsvertrag hinnehmen“, so Möller. Dies sei geschehen, um überhaupt das zarte Pflänzchen zum Blühen zu bringen. Denn: als der damalige Ballenstedter Delegationsleiter beim ersten Zusammentreffen im Kronberger Rathaus und dem damit verbundenen Eintrag in das Goldene Buch sich weigerte, seine Unterschrift unter eine Passage zu setzen, in der von innerdeutscher Partnerschaft gesprochen wurde, war die Ablehnung deutlich spürbar.
Beim Gegenbesuch: „Ich besuchte ein Lokal in der Ballenstedter Innenstadt und kam mit Jugendlichen ins Gespräch, die deutliche Kritik am Regime übten, aber auch klar machten, dass sie sich von ihrem Erich größere Freiheit für die Zukunft erhofften,“ erinnert sich Bürgermeister Kreß. Zwei Tage lang sei in der Sache hart verhandelt worden, in frostiger Atmosphäre. Aber die Rahmenbedingungen wurden in einer Vereinbarung festgelegt. …“
Die DDR-Presse „Freiheit“ vom 29. Juni 1988 berichtet:
„Städtepartnerschaft Ballenstedt – Kronberg“
Quedlinburg (ADN). Eine Vereinbarung über Städtepartnerschaft paraphierten gestern der amtierende Bürgermeister von Ballenstedt, Helmut Dierks, und der Bürgermeister von Kronberg im Taunus, Rudolf Möller. Beide Stadtoberhäupter bekräftigen ihre Verantwortung aktiv für die Erhaltung des Friedens und gutnachbarliche Beziehungen zwischen beiden deutschen Staaten einzutreten.
Die Delegation aus der BRD, der unter anderem Stadtverordnete der CDU und der SPD angehören, wird sich während ihres dreitägigen Aufenthalts mit Sehenswürdigkeiten des Kreises Quedlinburg vertraut machen und Gespräche mit Volksvertretern führen.“
(Anmerkung: „Paraphierung“ und „Ratifizierung“ der Verschwisterung sind zwei getrennte, aufeinander folgende vertragliche Vorgänge; für die deutsch-deutschen Städtepartnerschaften erfolgten diese in aller Regel im Abstand von mehreren Monaten)
STÄDTEPARTNERSCHAFT
BALLENSTEDT – KRONBERG IM TAUNUS
6. / 13. 10. 1988

Aus diesem Anlass wurde der aus Kronberg im Taunus mitgebrachte Mammutbaum-Sequoia Dendron Giganteum am 14. Oktoberg im Schlosspark gepflanzt.

28.6.1988 – Ballenstedt, Rathaus – Signierung der Vereinbarung für eine Städtepartnerschaft zwischen Ballenstedt und Kronberg v.l.: amtierender Bürgermeister Helmut Dierks, Ballenstedt; Bürgermeister Rudolf Möller, Kronberg (Foto und Text Eberhard Nier, Ballenstedt)

27.6.1988 – Ballenstedt, Quedlinburgerstrasse – Eintreffen der Kronberger Delegation v.l.: Heinrich von Mettenheim, Kronberg; Ger-hard Müller, Kronberg; Marianne Kranich, Ballenstedt; Rudolf Möller, Bürgermeister von Kronberg; Eberhard Dittmar, Ballenstedt; Gisela Bretz, Kronberg; Klaus Vörkel, Kronberg; Wilhelm Kreß, Kronberg (Foto und Text Eberhard Nier, Ballenstedt)

Ballenstedter Delegation im Rathaus Kronberg „Für uns Kronberger war es ein etwas mulmiges Gefühl, auf fast 40 Jahre DDR und Sozialismus anzustoßen“ (Günter Budelski)
Für Klaus Voerkel war die Verschwisterung zwischen Kronberg und Ballenstedt wohl das herausragende Ereignis während seiner Zeit als Rechtsamtsleiter der Stadt Kronberg:
„Die Entstehung des Partnerschaftsvertrags“
Neben all den anderen Voraussetzungen für die Schaffung einer Städtepartnerschaft, wie dem beiderseitigen politischen Willen zum Handeln und dem Vorliegen der passenden Rahmenbedingungen, gehört hierzu der Abschluss eines Vertrages. Erst die Vertragsunterzeichnung durch beide Partner führt dazu, dass die Städtepartnerschaft wirklich entstanden ist und existiert.
Wenn auch schriftliche Verträge in der Bevölkerung häufig nur als lästiger Papierkram angesehen werden und landläufig die Auffassung weit verbreitet ist, dass es auf das Handeln nach Vertragsabschluss und nicht auf juristische Klauseln ankommt, so ist dennoch als Vorbedingung ein Vertrag unverzichtbar. Dies gilt ganz besonders für die Städtepartnerschaft zwischen Kronberg und Ballenstedt.
Im Deutschland des Jahres 1988 war eine innerdeutsche Städtepartnerschaft eine hochpolitische Angelegenheit. Die DDR betrachtete eine solche Partnerschaft als Teil ihrer Außenpolitik, weil die Kommunen in der DDR nicht selbstverwaltet waren, sondern als unterste Ebene der staatlichen Zentralverwaltung in Ost-Berlin angesehen wurden. Die Städte hatten deshalb in einer solchen Frage keinerlei eigene Entscheidungsgewalt. Diese lag beim Ost-Berliner Außenministerium.
In der Bundesrepublik Deutschland galt demgegenüber der Grundsatz kommunaler Selbstverwaltung. Die Städte und Gemeinden waren hierin frei und wurden von staatlicher Seite weder angewiesen noch Einschränkungen unterworfen. Dies führte dazu, dass bei den Verhandlungen die Kronberger Delegation zwar Ballenstedtern gegenüber saß, die jedoch vom Ost-Berliner Außenministerium ferngesteuert wurden. Nun galt es, einen Partnerschaftsvertrag auszuhandeln, in den die völlig unterschiedlichen Vorstellungen beider Seiten einfließen sollten. Ballenstedts ferngesteuerte Wünsche für den Vertragsinhalt betrafen die Rüstungspolitik der NATO, die Rolle der Arbeiterklasse in Ost und West und ähnliche Themen. Die Kronberger strebten nach Kontakten und Begegnungen der Bürger beider Städte.
Von 1978 bis 1990 war ich Rechtsamtsleiter der Stadt Kronberg. Wichtige Verträge wurden von mir entweder entworfen oder mindestens überprüft. Das gehörte zu meinen Berufspflichten. Der Partnerschaftsvertrag mit Ballenstedt war von solcher Wichtigkeit, dass ich vom Beginn der Kontaktaufnahme bis zur Vertragsunterzeichnung das gesamte Verfahren begleitet habe. Neben meiner formalen Stellung als Rechtsamtsleiter kam mir dabei zustatten, dass ich die DDR sehr gut kannte. Selbst in Leipzig geboren, habe ich die DDR in den zwanzig Jahren vor Abschluss des Partnerschaftsvertrages jährlich mindestens einmal besucht und mich für das Leben der Menschen dort, ihren Alltag, ihre Wünsche und Hoffnungen sehr interessiert. Während meines Jurastudiums habe ich mich interessehalber auch mit dem Rechtssystem der DDR befasst und kannte deshalb seinen Aufbau, die wichtigsten Gesetze und die Art und Weise, wie sie angewendet wurden.
Kronbergs Bürgermeister Rudolf Möller hat mich deshalb von Anfang an mit der Betreuung der Ballenstedter Verhandlungsdelegation bei ihren Besuchen in Kronberg und mit der Verhandlungsführung bei den Vertragsverhandlungen betraut. Es gab insgesamt vier Treffen beider Delegationen, zwei in Kronberg und zwei in Ballenstedt. Die eigentlichen Vertragsverhandlungen beschränkten sich aber auf die Treffen in Ballenstedt.
In Kronberg waren die Treffen unergiebig, weil die Ballenstedter keinen eigenen Verhandlungsspielraum hatten, und deswegen keinerlei inhaltliche Aussagen machen konnten. Stattdessen durfte ich die Delegation durch Kronberg und seine Umgebung führen, was unsere Besucher sehr genossen haben. Interessant ist, dass die Ballenstedter bei ihren Besuchen auf das damals noch jedem Besucher aus der DDR gezahlte Begrüßungsgeld von 100 DM verzichtet haben. Dies geschah wohl auf Weisung von oben, weil man aus Gründen der Reputation der DDR nicht als Kostgänger erscheinen wollte. Ich habe dennoch einen Weg gefunden, den Delegationsmitgliedern das Begrüßungsgeld zukommen zu lassen, ohne Empfindsamkeiten zu verletzen.
In Ballenstedt fanden die Verhandlungen im großen Saal des Rathauses statt, in dem auch die Stadtverordnetenversammlung tagt. Wurden die Gespräche unterbrochen, damit sich beide Seiten intern beraten konnten, so verließen die Ballenstedter den Saal. Wir Kronberger waren uns sicher, dass alle Gespräche in diesem Saal abgehört wurden, so dass wir uns intern auch nicht frei austauschen konnten. Diesen internen Gedankenaustausch holten wir dann abends entweder in unserem VW-Bus oder im Freien nach.
Zu Beginn der Verhandlungen übergaben die Ballenstedter den Kronbergern Entwürfe eines Partnerschaftsvertrages, die sicherlich in Ost-Berlin verfasst worden waren. Diese waren nicht akzeptabel, weil sie keine Begegnungen der Bürger vorsahen und nur aus Worthülsen DDR-sozialistischer Prägung bestanden. Unsere Wünsche auf Änderung dieser Texte führten dann nach dem Mittagessen nur zur Vorlage weiterer Texte, die sich von denen des Vormittags kaum unterschieden. Es war nicht möglich, die Ballenstedter zum Schreiben von Vorlagen zu bewegen, die die Vorstellungen der Kronberger Delegation wiedergaben.
Wir Kronberger haben dieses Problem dadurch gelöst, dass wir eine Reiseschreibmaschine, ein Fotokopiergerät und das nötige Papier nach Ballenstedt mitnahmen. Dadurch konnten wir abends im Hotel selbst Vorlagen erstellen und vervielfältigen, die wir am nächsten Morgen unseren Ballenstedter Gesprächspartnern übergaben. Nur so wurde es möglich, einmal über Formulierungen zu diskutieren, die nicht aus Ost-Berlin stammten und nur so kamen wir letztendlich auch in der Sache weiter. Außerdem half uns das Abhören unserer internen Beratungen. Bei diesen haben wir uns darüber unterhalten, dass wir bei weiterer Unnachgiebigkeit der Ballenstedter die Vertragsverhandlungen abbrechen und zurück nach Kronberg fahren würden. Das wollte zwar niemand wirklich, die Lauscher an der Wand haben es aber offenbar geglaubt.
Am Rande sei noch vermerkt, dass die Schreibmaschine und das Fotokopiergerät bei den DDR-Grenzern erst einmal für Irritationen sorgten, weil die „Einfuhr“ dieser Gegenstände in die DDR angeblich nicht möglich war. Erst auf unser Drängen hin wurde die Freigabe schließlich telefonisch höheren Orts bewilligt, nicht ohne die Ermahnung auszusprechen, dass diese Dinge keinesfalls in der DDR bleiben dürften.
Unter all den Erfahrungen, die ich in meiner Zeit im Kronberger Rathaus sammeln durfte, ist die an die Verhandlungen mit der damaligen Ballenstedter Delegation wohl die schönste. Für mich ist mit der Begleitung der Verhandlungen und Mitgestaltung des Partnerschaftsvertrages ein Wunsch in Erfüllung gegangen, von dem ich zuvor noch nicht einmal etwas wusste“.
Kronberg-Ballenstedt ist die 36. deutsch-deutsche Städtepartnerschaft. Es war in Hessen die erste und einzige Verschwisterung zweier kreisgebundener Kommunen bis zum Mauerfall, der bis zu diesem Datum aus Hessen nur noch Kassel – Arnstadt folgte (26.6. / 12.7.1989).
(Quelle: Beatrice von Weizsäcker, „Verschwisterung im Bruderland“ – Städtepartnerschaften in Deutschland)
Vor 1988
Die ersten Anregungen und ein Antrag mit dem Ziel einer Abklärung der Möglichkeiten zur Begründung einer Städtepartnerschaft zwischen Kronberg und einer vergleichbaren Stadt in der früheren DDR entsprangen der Initiative der Kronberger SPD-Fraktion. (1985 Antrag in StVV: „Wir sprechen zwar eine Sprache, aber wir können uns nicht verstehen.“ Wilhelm Kreß, Fraktionsvorsitzender).
Im Jahr 1986 drängte sie auf entsprechende Sondierungsgespräche, denn zu diesem Zeitpunkt wurden bereits erste deutsch-deutsche Städtepartnerschaften vereinbart. In der Folgezeit ergab sich für den Kronberger Mitbürger Dr. h.c. Walther Leisler Kiep die Möglichkeit, den Weg zu einer DDR-Städtepartnerschaft zu ebnen, indem er diesen Wunsch dem damaligen DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker vortrug, als jener in der Zeit vom 7. bis 11. September 1987 zu einem Staatsbesuch in Bonn weilte. Aufgrund familiärer Beziehungen Kieps zu Ballenstedt wurde diese als mögliche Partnerstadt vorgeschlagen. Der damalige SPD-Fraktionsvorsitzende Wilhelm Kreß, (ab 1.12.1990 Bürgermeister bis 30.11.2008) und der damalige Bürgermeister Rudolf Möller, CDU, (Bürgermeister von1.10.1971 bis 30.11.1990, Ehrenbürger von Ballenstedt und Kronberg) wurden durch ihr politisches Engagement zu den „Machern“ dieser geplanten Städtepartnerschaft.
„ …Wenn der SPD-Antrag zunächst auch keine Mehrheit gefunden hat, wurde er gedanklich doch aufrechterhalten, weil zu diesem Zeitpunkt bereits erste deutsch-deutsche Städtepartnerschaften vereinbart waren und beiderseitige Verhandlungen geführt wurden. Auch die FDP sei stark partnerschaftsorientiert gewesen, nur „die CDU hat sich dagegen gesträubt“, erinnert sich Altbürgermeister Rudolf Möller.
Grund waren die negativen Erfahrungen der Stadt Königstein mit Königstein in Sachsen unter dem damaligen Bürgermeister Antonius Weber, dessen Ansinnen schlicht abgelehnt wurde. …
… Möller setzte bei seiner Fraktion eine hundertprozentige Kehrtwende durch, stieg zu Wilhelm Kreß ins Boot und beide zusammen wurden durch ihr politisches Engagement die „Macher“ dieser Städtepartnerschaft …“
(Textauszug Jubiläumssonderbeilage des Kronberger Boten, Juni 1998)

v. l. n. r. Carl Horst Hahn, Dr. h. c. Walther Leisler-Kiep und Erich Honecker
„Ein denkwürdiges Schreiben des Leiters der Ständigen Vertretung der Deutschen Demokratischen Republik, Ewald Moldt, an den damaligen Bürgermeister Rudolf Möller, datiert vom 9. November 1987, legte den Grundstein zur späteren Städtepartnerschaft. Darin heißt es im Wortlaut: „Während des Besuchs des Generalsekretärs des ZK der SED und Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Herrn Erich Honecker, in der Bundesrepublik Deutschland wurde vom CDU Bundesschatzmeister, Herrn Walther Leisler Kiep, der Wunsch nach Herstellung einer Städtepartnerschaft zwischen Kronberg und einer Stadt in der Deutschen Demokratischen Republik angesprochen. Nach erfolgter Prüfung möchte ich Sie darüber informieren, dass die Stadt Ballenstedt in der DDR ihre Bereitschaft erklärt, mit Kronberg eine solche Partnerschaft zu begründen. Der Bürgermeister von Ballenstedt erwartet eine entsprechende Initiative Ihrerseits, auf die er positiv antworten würde. Über die Bereitschaft der Stadt Ballenstedt zur Städtepartnerschaft mit Kronberg habe ich Herrn Leisler Kiep informiert.“
(aus Pressetext Jubiläumssonderbeilage des Kronberger Boten, Juni 1998)
Nachdem die Mitglieder des Kronberger Stadtparlaments auf ihrer Sitzung vom 12. November 1987 informiert wurden, dass die Stadt Ballenstedt bereit sei, mit Kronberg eine Partnerschaft einzugehen, wurde in Kronberg eine Partnerschaftskommission gegründet, die Kontakt mit dem Rat der Stadt Ballenstedt aufnahm und nach Kronberg einlud.
Christoph Schröter beschreibt diese Zeitspanne in Ballenstedt wie folgt:
(Textauszüge aus „Ballenstedt im 20. Jahrhundert – 1920 bis 2000“ / Die Jahre 1945-1988)
„… die erneute Steigerung der Braunkohlenutzung ( ab 1983) … ließ die Umweltverschmutzung unerträglich werden, so dass das Protestpotential in der Bevölkerung wuchs, der Staatssicherheitsdienst notierte besorgt die Beunruhigung der Bevölkerung, die sich in ersten kleinen Gruppenzusammenkünften zeigte. …
Versuche, Kontakte zu westdeutschen Gruppen, zu einer Partnerstadt oder zu SPD-Organisationen zu finden, scheiterten damals am fehlenden Geld und am Unwillen der Gegenseite. Das Lockthema Friedensvertrag und Wiedervereinigung war noch ohne Chance. Längerfristig aber erwuchs aus der realen Abschottung und der erzwungenen Eigenentwicklung ein neues Selbstverständnis und ein besseres Nebeneinander der beiden deutschen Staaten und der Menschen in ihnen.
Ein bemerkenswertes Zeichen der nötigen politischen Entspannung hatte die Kleinstadt Ballenstedt erleben können: Beim Besuch Honeckers 1987 in Bonn gelang es Dr. Walther Leisler Kiep durch seine familiären Bezüge zu Ballenstedt die erste Städtepartnerschaft zwischen zwei kleineren Kommunen zu erreichen. Sie wurde zwar zunächst ohne ausreichenden Bevölkerungskontakt, nur im Austausch offi zieller Delegationen, dargestellt, behielt aber über 1989 hinaus ihren Impulscharakter und Lebenskraft.“
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