Das Schweriner Schloß ist die ehemalige Hauptresidenz der Herzöge und Großherzöge von Mecklenburg-Schwerin.

Glaube, Macht und Pracht.

16. bis 21. Juni 2026

Das Motto der diesjährigen Reise des Partnerschaftsvereins Kronberg-Ballenstedt hätte nicht treffender gewählt sein können: „Glaube, Macht und Pracht“. Entlang der europäischen Route der Backsteingotik spannte diese Zeitreise den Bogen von Lüneburg bis Wismar, von Schwerin bis Lübeck. Monumentale Sakralbauten aus gebrannten Ziegeln, architektonische Perlen des Bürgertums im Umfeld des wirtschaftlichen Wohlstands der Hanse – eines der mächtigsten Handelsnetzwerke des Mittelalters – märchenhafte Prachtbauten absolutistischer Herrscher sowie die Residenzen der mecklenburgischen Herzöge spiegeln noch heute den Reichtum der ehemaligen Hansestädte wider.

Die erste Station war Lüneburg mit seiner mittelalterlichen Altstadt und den prachtvollen Backstein- und Fachwerkhäusern. Das „weiße Gold“ und die Hanse begründeten den Reichtum der Stadt. Mit dem Salzhandel entwickelte sich Lüneburg zu einer der bedeutendsten Hansestädte in ganz Europa.

Der Stadtrundgang in Wismar führte vorbei an der „Wasserkunst“, dem Rathaus und Marktplatz, der Nikolai-Kirche, der Heilig-Geist-Kirche, St. Georgen und zum St.-Marien-Kirchturm, einem weithin sichtbaren Wahrzeichen von Wismar. Durch die beeindruckende Kreativität der Brenn- und Baumeister sind Meisterwerke der Baukunst von Weltrang entstanden. Eine Schiffrundfahrt durch die Wismarbucht, die die Altstadt und die Ostsee verbindet, rundete den Tag ab.

Seit 2024 gehört das Schloss in Schwerin als Herzstück des Residenzensembles zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der heutige Bau entstand in den Jahren 1845 bis 1857 als Residenz der Großherzöge von Mecklenburg-Schwerin, heute ist er Sitz des Landtags. Eine Besonderheit ist unter anderem das historische Papiermaché, das für vergoldete Ornamente und Raumdekorationen eingesetzt wurde.

Die Rückfahrt führte über die Hansestadt Lübeck, dem einstigen Handelszentrum Nordeuropas. Die Altstadt ist bekannt für ihre unverwechselbare Silhouette mit ihren sieben Türmen, darunter das weltbekannte Holstentor und die Salzspeicher. Es sind noch Wohngebiete aus dem 17. Jahrhundert erhalten sowie prächtige Patrizierhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert.

 

Das Motto der diesjährigen Reise des Partnerschaftsvereins Kronberg-Ballenstedt (16. bis 21. Juni 2026) hätte nicht treffender gewählt sein können: „Glaube, Macht und Pracht“. Entlang der europäischen Route der Backsteingotik spannte diese Zeitreise den Bogen von Lüneburg bis Wismar, von Schwerin bis Lübeck.