Fahrt des Partnerschaftsvereins Kronberg-Ballenstedt vom 16. – 21.6.2026

Ludwigslust – das „Versailles des Nordens“ aus Sandstein, Gold und Pappmachè
Von Lüneburg bis Wismar und Lübeck entlang der europäischen Route der Backsteingotik…
„rot leuchten die Kirchtürme und Stadttore, die Bürgerhäuser
und Klostermauern. Die Landschaften rings um die Ostsee sind
geprägt von mittelalterlichen Backsteinbauten, ihrer
einzigartigen Architektur und warmen Ausstrahlung…“
(Verein „Europ. Route der Backsteingotik)
… und Residenzen der mecklenburgischen Herzöge
„Als Albrecht der Bär, Graf von Ballenstedt, im Jahre 1157 als erster deutscher Fürst mit der Mark Brandenburg belehnt wurde, da war das junge erste „Deutsche Reich“ schon knapp 200 Jahre alt. Es war das Jahrhundert der Städtegründung in Deutschland, denn mit fast 2000 Gründungen im 12. und 13. Jhdt erfolgte eine regelrechte „urbane Revolution“. Im gleichen Jahr wurde mit der Neugründung Lübecks durch Heinrich den Löwen der „Grundstein“ für den Handelsverband der Hanse gelegt, der sich vom norddeutschen Tiefland ausgehend bis über den gesamten Ostseeraum erstreckte und auch Städte im Binnenland zu seinen Mitgliedern zählte. Quedlinburg als deren zeitweiliges Mitglied ist eines der Beispiele dafür ebenso wie die Stadt Brandenburg. Reichtum und Macht entlang der Hansischen Handelsrouten werden noch heute verdeutlicht durch Hunderte faszinierender Backsteinbauten, Meisterwerke der Kunst mit einem für den Norden Europas einzigartigen Baustil, der „Backstein Gotik“.
Machtpolitisch wurden in diesen Jahren auch Grundsteine gelegt, aus der sich im Verlauf der Jahrhunderte die heutigen Bundesländer Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern entwickeln konnten und von deren Macht und Reichtum ihrer einstigen Landesherren viele Prachtbauten bis in die Gegenwart Zeugnis abliefern. Mit dem Schweriner Schloss und dem nahe gelegenen Schloss Ludwigslust wurden u.a. Meisterwerke der Baukunst geschaffen, die neben der Backstein-Gotik als touristische Höhepunkte für eine wichtige wirtschaftliche Grundlage Mecklenburg-Vorpommerns sorgen.“
Preis der Fahrt sind 1120 € /Pers. im DZ, Einzelzimmerzuschlag 220 € + 30 € Zuschlag für Nichtmitglieder des PV.
Darin enthalten sind Busfahrt, Hotel, Frühstück, alle Eintritts-, Führungs- und sonstige Gebühren. Für alle Reiseteilnehmer wird es wieder ein speziell für die Fahrt ausgearbeitetes Begleitheft (A5) geben.
Anmeldung (soweit nicht bereits geschehen) erbeten bei:
Brigitte Möller (06173-7459 Email: moeller-kronberg@t-online.de) oder
Ursula Philippi (06173-4253 Email: hrphilippi@t-online.de) möglich.